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Niemals die Fenster auf Kippstellung lassen

Zentral für die Vermeidung von Schimmel ist richtiges Lüften. Denn so geben Sie dem Schimmel keine Chance und sparen auch noch Heizkosten.  Der größte Fehler beim Lüften: die Fenster lange auf Kippstellung  lassen. So heizen Sie buchstäblich bis zu 150 Euro jährlich zum Fenster  hinaus, und die Wände kühlen stark aus - gute Bedingungen für  Schimmelpilze, die dann auch die Bausubstanz schädigen können. Denn je  stärker eine Wohnung auskühlt, desto besser können Pilzkulturen wachsen.

Dann schlägt sich nämlich auf den kalten Wänden Feuchtigkeit nieder - perfekte Bedienungen für den gefährlichen Pilz. Mehrmals täglich für  einige Minuten Stoßlüften sorgt dagegen für einen guten Luftaustausch.  Da sich die Wärme in den Wänden und Möbeln hält, ist es nach dem Lüften  außerdem schnell wieder angenehm warm im Zimmer.

Wozu muss überhaupt gelüftet werden?

In einem Vier-Personen-Haushalt gelangen pro Tag bis zu 15 Liter  Wasser in Form von Wasserdampf in die Luft und schlagen sich, wenn nicht gelüftet wird, an Decken und Wänden nieder. Das kann dann zu  Schimmelbildung führen. Verantwortlich dafür sind nicht nur Atmen und  Schwitzen, sondern auch Kochen, Duschen und Wäsche trocknen.

Um unnötige Feuchtigkeit in der Wohnung zu vermeiden, sollte Wäsche  daher nach Möglichkeit nicht in der Wohnung getrocknet werden. Beim  Kochen ist es sinnvoll, die Dunstabzugshaube einzuschalten. Auch nach  dem Duschen ist gründliches Lüften wichtig.

Richtig lüften, Feuchtigkeit bekämpfen

Besonders Altbauten sind schimmelgefährdet, da es dort häufiger  undichte Stellen gibt und der Wärmeschutz teilweise Mängel aufweist.  Aber auch in Neubauten kann es zu Schimmelbildung kommen. Ursache ist  dann meistens falsches oder zu seltenes Lüften. Wegen der guten Dämmung  gibt es meist einen geringeren Luftaustausch. An den schlecht belüfteten Stellen an den Außenwänden bildet sich dann bevorzugt Schimmel.

Große Schränke sollten möglichst nicht an Außenwänden aufgestellt  werden. Achten Sie auch darauf, dass Möbel nicht direkt an der Wand  stehen. Planen Sie mindestens fünf Zentimeter Zwischenraum ein, damit  für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist.

Grundtemperatur halten

Wenn Sie über Nacht oder tagsüber nicht in Ihrer Wohnung sind,  sollten Sie dennoch die Heizung nicht abschalten. Heizkosten werden so  nicht eingespart, da zum Aufheizen eines ausgekühlten Hauses besonders  viel Energie benötigt wird. Bei einer bereits bestehenden  Grundtemperatur von beispielsweise 17 Grad geht das deutlich schneller.

Wer also in den Winterurlaub fährt oder ein Zimmer nicht regelmäßig  nutzt, sollte die Heizung trotzdem nicht ganz abstellen. Denn es drohen  auch Frostschäden. So können bei Kälteeinbruch Wasserrohre platzen – und Wasserschäden führen schnell zu Schimmel. Die Frostschutzstellung am Heizkörper verhindert ausserdem, dass die Wände zu sehr auskühlen. Sie  lässt die Heizkosten aber auch nicht unnötig in die Höhe schnellen.

Türen und Fenster abdichten

Besonders bei älteren Häusern sind Fenster und Türen häufig nicht  perfekt abgedichtet, was ebenfalls zum Auskühlen der Wände beiträgt.  Abhilfe bieten Zugluftstopper unter den Türen. Mit selbstklebenden  Gummi- oder Schaumstoffstreifen können Sie Fenster und Türen einfach und effektiv abdichten, damit die Wärme im Zimmer bleibt.